Oktober 10th, 2009
Bei der Wahl seiner Krankenversicherung hat man nicht immer die Möglichkeit sich frei zu entscheiden. Vor allem im gesetzlich verpflichtenden Bereich ist es üblich, dass man sich für den Berufszweig primäre Krankenkasse entscheidet. Es besteht jedoch fast immer die Option, dass man zu einer der angebotenen sekundären Krankenkasse wechselt.
Im privaten Bereich hat man da schon eine Vielzahl an unterschiedlichen Versicherungsanstalten, für die man sich entschieden kann, sofern die Konditionen in beide Richtungen passen. Hierbei wird jedoch (gesetzlich geregelt) immer ein Standardtarif angeboten. Der Versicherungsnehmer kann jedoch ein für sich optimales Paket zusammenschnüren, indem er unterschiedliche Tarife kombiniert. In vielen Fällen richten sich diese nach dem Anteil der Selbstbeteiligung. In weiterer Folge kann man sich zwischen unterschiedlichen Wahlfreiheiten entscheiden. Wahl der Klinik, alternative Behandlungsmethoden oder die Qualität der Unterkünfte (Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus) spielen hierbei eine Rolle.
Man sollte sich allerdings nicht zu sicher fühlen, denn gerade bei Versicherungen die gewinnorientiert arbeiten kommt es oft vor, dass an allen Ecken und Enden gespart werden will. Das kann sogar soweit gehen, dass die Versicherung für Leistungen nicht aufkommen will und Ausflüchte zu finden versucht, nur damit sie sich die Kosten erspart. Gerade als bedürftiger Patient kann dies mitunter sehr anstrengend sein und an den Nerven zehren. Gerade auch aus diesem Grund empfiehlt es sich, dass man sich mit anderen Menschen austauscht, Erfahrungsberichte liest und die Meinungen von verschiedenen Versicherungsnehmern, also Kunden berücksichtigt.
Das optimale Angebot scheint es also nicht wirklich zu geben, obwohl man sich sein eigenes Paket “zusammenschnüren” kann. Im schlimmsten Fall kann man natürlich auch einen Wechsel der privaten Krankenversicherung anstreben, sofern dies ein sichereres Gefühl vermittelt. Heutzutage ohne Versicherung zu leben ist jedenfalls nicht erstrebenswert, da die Gesundheit und ihre Erhaltung im heutigen Gesundheitssystem extrem teuer ist, wenn man alles aus der eigenen Tasche finanzieren muss.
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September 5th, 2009
Die Bank gewinnt immer, ist ein alter Spruch, den jeder Schüler und Student des Öfteren hört, wenn er in einem Rechnungswesen- oder Buchhaltungsseminars sitzt. Vielleicht werden diese selbst einmal zu Managern oder wichtigen Funktionären in nationalen Banken. Bis die Finanzkrise mehrere große amerikanische Banken in die Knie zwang, galt dieser Spruch auch noch als Non plus Ultra. Dass die Bank bei ihren Geschäften weit besser abschneidet und der Bankkunde nicht selten den Kürzeren zieht, ist nach wie vor so. Vor allem bei den Zinsen ist das zu beobachten. Ein Sparbuch ist heute keine gute Anlage mehr, denn der Zinssatz ist nicht höher als 1,5 Prozent. Die Banken haben ihre Verluste eben an die Kunden weitergegeben. Natürlich wurden auch die Kreditzinsen gesenkt, aber eben nicht in dem Maß, wie die Sparzinsen gesunken sind. Damit bleibt noch immer eine gewaltige Gewinnspanne für die Bank.
Was sich aber wesentlich verändert hat, ist das Vertrauen der Bevölkerung in das Finanzsystem und die Banken. Hat man einen größeren Betrag zuhause, ist es ratsam zu überlegen, ob man überhaupt ein Sparbuch eröffnen sollte oder die Summe doch vorübergehend auf das Konto legen sollte. Die Methode, das Geld zuhause zu verstecken oder es unter das Kopfkissen zu geben, ist dabei weniger ratsam. Denn niemand kann einem versichern, dass beim nächsten Einbruch das Ganze nicht weg ist. Da hat natürlich die Bank wieder einen Vorteil, da es eine Einlagensicherung gibt, die auch noch sehr hohe Beträge abdeckt. Vor allem am Anfang der Finanzkrise fürchteten sich viele Menschen um ihre Ersparnisse. Nach und nach hoben aber alle Banken ihre Sicherung um einige Zehntausende Euro pro Person hinauf. Dann war man wieder beruhigt und das Sparen, zwar mit niedrigen Zinsen aber doch, konnte weitergehen. Irgendwann werden ja auch wieder die Zinsen steigen.
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Dezember 30th, 2008
Der Traum vom eigenen Haus ist einer, den beinahe jede junge Familie träumt: Eigener Grund und Boden und ein Häuschen darauf, das ganz nach eigenem Geschmack und den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen ausgestattet und eingerichtet ist.
Doch da die Realisierung dieses Traums eine Aufgabe ist, der man sich für gewöhnlich nur einmal im Leben stellt, tut man gut daran, diesen Plan reiflich zu überdenken und zu kalkulieren. Es geht nicht alleine darum, wie umfangreich und luxuriös das Zuhause für künftige Generationen sein darf, sondern vor allem, was man sich tatsächlich leisten kann.
Die Familie, die sich entschließt, ein Haus zu bauen muss ihre Möglichkeiten genau ausloten. Da es sich um eine langfristige Finanzierung handelt, muss die Entscheidung weitreichend geplant werden.
Was werden die „Eigenen Vier Wände“ kosten? Welches Kapital ist vorhanden und wie hoch ist die Summe, die finanziert werden muss? Welche laufenden Kosten entstehend daraus und wie lange wird die Laufzeit dauern?
Wenn man zu einer ungefähren Einschätzung dieser Fragen gekommen ist, dann ist der nächste Schritt der, zu überlegen, worauf bei der Baufinanzierung besonders zu achten ist. Die Häuslbauer müssen sich genau überlegen, welche Summe sie tatsächlich monatlich für einen Kredit zurückzahlen können. In der Regel sollte dieser Betrag nicht mehr als 30 % ihres Einkommens ausmachen. Außerdem sollte jeder, der sich für eine eigene Immobilie interessiert, mindestes 20 bis 30 % an Eigenmitteln zur Verfügung haben.
Dann kann man bei mehreren Instituten unverbindliche Angebote der Finanzierung einholen, um eine grobe Schätzung der Belastung zu erlangen. Dabei darf man nie die anfallenden Nebenkosten außer Acht lassen, die nochmals 10 bis 15 % der Immobilie ausmachen werden.
Der nächste Weg führt dann zur Bank. Die Bank wird die Bonität des Hausbauers genau prüfen, die konkreten Raten ermitteln und möglicherweise die Immobilie zur eigenen Sicherheit mit einer Hypothek belehnen wollen.
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Juli 28th, 2008
Wer kennt die Situation nicht: Freunde, Nachbarn oder Kollegen sprechen über ihre Anlagen, Ersparnisse und was sie mit dem übrigen Gehalt anstellen. Man selbst bemüht sich zwar trotz relativer Unkenntnis so gut wie möglich mitzureden, doch endet das oft in einer noch größeren Peinlichkeit, wenn sich herausstellt, dass man von diesem Themenkreis eigentlich so gar keine Ahnung hat.
Deshalb hier eine kurze Einführung für den privaten Kleinanleger.
Es ist nicht vom 14. Gehalt zum christlichen Feiertag am 24. Dezember die Rede, wenn von Festgeld gesprochen wird. Vielmehr geht es hierbei um eine Anlageform, bei der man immer einen gewissen Betrag (=Festgeld) auf ein Konto einzahlt.
Trotz diesem, je nach genauem Vertrag, fixem Geldwert, handelt es sich dabei nicht um einen Fonds in den man einzahlt, sondern ähnelt da Ganze viel mehr dem klassischen Sparbuch.
Allerdings sind die Zinsen, weil auch die Sparbeträge fix sind, genau fixiert und unterliegen somit nicht etwaigen Schwankungen. Das ist praktisch, da man mit diesen so genannten Festgeldzinsen genau rechnen kann, wenn man seine Beträge (oftmals ist es auch nur ein einzelner, höherer Betrag) vereinbarungskonform einzahlt.
Für die einen stellt dies eine exzellente und sichere Sparvariante dar, eben weil es sich ausgezeichnet mit den garantierten Werten kalkulieren lässt und man so seine Situation zu bestimmten zukünftigen Zeitpunkten leicht abschätzen kann.
Anderen wiederum ist das ganze Konstrukt viel zu unflexibel und starr, da man nicht einfach verschiedene Beträge anlegen kann und der Zugriff bei Geldmangel auch erschwert ist. Allerdings ist es meist so, dass die Bankinstitute, da ihnen die eigene Rechnung mit diesen Fixbeträgen und –auszahlungen erleichtert ist, oftmals günstigere Konditionen für diese Sparformen ausgeben, natürlich aber nur zum Preis dieser kleinen Einschränkungen.
Hat man aber ganz konkrete Investitionen vor oder will bestimmte Beträge aus der eigenen Anlage lukrieren, ist die Festgeldanlage oftmals eine äußerst günstige Variante –auch ohne Finanzberater.
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Juli 19th, 2008
Seit dem 1. Juli 2008 ist ein neuer Konkurrent im Wettrennen um die Privatanleger aufgetaucht: der Bund. Die Bundesrepublik Deutschland selbst bietet nun Tagesgeld an, das täglich angekauft und wieder verkauft werden kann. Die Banken geben sich aber gelassen. Der Zinssatz der Bundesrepublik auf ein Tagesgeldkonto beträgt 3,7 %, ein guter hoher Durchschnitt. Die Banken nehmen aber nicht an, dass nun schon treue Privatanleger zur öffentlichen Institution wechseln, da eindeutig nur die Höhe der Verzinsung des Tagesgeld für die Kunden ausschlaggebend ist.
Der Bund kombiniert hier die klassischen Konditionen eines Tagesgeldkontos mit den Vorteilen eines Wertpapier der Bundesrepublik.
Da 2005 für öffentlich- rechtliche Banken und so auch den Bund die Gewährträgerhaftung weggefallen ist, haben die Banken die selben Sicherheiten und Möglichkeiten wie der Bund. Das heißt, jeder muss selbst die Sicherheit bieten, die die Gläubiger, die Anleger erwarten.
Der Bund hat das Problem geschickt gelöst durch die Verbindung des angebotenen Tagesgeldkonto. Die Verzinsung orientiert sich am Zinssatz für Ausleihungen unter Banken, Eonia.
Mindesteinlage beträgt 50 Euro und der gesamte Ertrag wird nach der Kapitalertragssteuer plus Soli versteuert.
Der maximale tägliche Auszahlungsbetrag liegt bei 1 Million Euro.
Seit 30 Jahren ist das die erste Maßnahmen des deutschen Staates in Richtung Miteinbeziehung private Anleger.
Dennoch gibt es von Seiten einiger Politiker Vorbehalte. Diese gründen vor allem darin, dass den privaten Banken Kunden weggeschnappt werden, vor allem die Großinvestoren, auf die die Bundesrepublik mit ihrer Anlageform baut.
Doch vom Standpunkt des Finanzministeriums aus gesehen, ist die Anlage nur fair, sicher und nebenbei hat sie die angenehme Wirkung, das Budget langsam zu refinanzieren. Und das nicht durch sparen sondern im Gegenteil durch wirtschaftliche Investitionen der Großkonzerne in den Staat. Langfristig also für beide Seiten ertragreich.
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Juni 2nd, 2008
Wer einen Immobilienkredit für den Erwerb, die Planung und Umsetzung seiner Idee durch einen Architekten, für ein Haus oder eine Wohnung benötigt, sollte sich erstmal einen Überblick über die Angebote der verschiedenen Kreditgeber verschaffen. Das ist aber nicht so leicht wie man es denken mag. Es gibt für jeden bestimmten Finanzierungswunsch den richtigen Kreditgeber: Doch da stellt sich der Kreditnehmer die Frage, welcher der richtige Anbieter für mich ist und wie diese meine persönliche Situation bewertet und dann bei der Kreditvergabe berücksichtigt ?
Häufig wird neben dem Konsumentenkredit bei potenziellen Kreditnehmern bzgl. einer Immobilienfinanzierung für den Bau oder Erwerb eines Eigenheims ausschaut gehalten.
Dazu werden von vielen Anbietern spezielle Baufinanzierungen angeboten. Solche Kredite sind in der Regel Ratenkredite, die wie das Wort schon sagt, in monatlichen Raten zurück bezahlt werden müssen. Hierzu kommen noch Zinsen dazu , deren Höhe zwischen den verschiedenen Kreditgebern variieren können.
Und hier setzt genau das Internet an - es schafft die Voraussetzungen, um Kreditinstitute und Kreditgeber zu finden und diese dann zu vergleichen.
Diese Möglichkeit, vom heimischen Schreibtisch aus, schnell alle möglichen Kreditgeber von Immobilienfinanzierungen zu prüfen und auch schon online konkrete Anfragen an die entsprechenden Kreditgeber zu stellen, setzt sich immer mehr durch. Hierbei wird eine Vielzahl von Angaben durch den potenziellen Kreditgeber vom Kreditnehmer benötigt, um ein genaues Kreditangebot geben zu können.
In der Regel werden nach ein bis zwei Tagen dann die konkreten Kreditangebote per Mail dem Interessenten zugesendet.
Nun kann man ohne Probleme die einzelnen Angebote in Ruhe vergleichen und sich dann mit den Kreditgeber in Verbindung setzen, die das beste Angebot haben. Aber vergessen Sie nicht ihre Hausbank, mit der sie vielleicht seit Jahren ohne Probleme zusammengearbeitet haben. Nehmen Sie doch die Angebote und legen sie dieser ihrer Hausbank vor. Vielleicht haben sie so dort die Möglichkeit einen zinsgünstigen Kredit zu erhalten.
Sie wissen ja …wer nicht fragt bekommt keine Antwort und so kann ihnen wohlmöglich einen kostengünstige Finanzierung durch die „Lappen“ gehen. Ein Vorteil bei ihrer Hausbank ist meist, der gute persönliche Kontakt und dadurch das diese meist auch vor Ort anzutreffen ist, auch kurze Wege.
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